Samstag, 16. Februar 2013

Hunger & Lust, Knop Uwe


Ernährungswissenschaft: Der große Bluff !?VIERTE AUFLAGE VON HUNGER & LUST OFFENBART DIE LEERE DER LETZTEN 6 JAHRE ERNÄHRUNGSFORSCHUNG:

Für den gesunden Menschen(verstand) nutzlos!

„Vertrauen Sie beim Essen besser auf Ihr Hungergefühl statt auf Ernährungsregeln.“

Hofheim a.Ts., 05. Juli 2012 - Ab sofort ist „HUNGER & LUST“ als erweiterte vierte Auflage erhältlich, die auf der kritischen Analyse von mehr als 400 aktuellen Studienergebnissen der Jahre 2007 bis 2012 basiert. Autor und Ernährungswissenschaftler Uwe Knop geht darin mit „seiner Zunft“ ins Gericht: „Die Erkenntnisse der Ernährungsforschung sind für den gesunden Menschen(verstand) bedeutungslos und ohne praktischen Nutzen - denn mehr als vage Vermutungen liefern deren Beobachtungsstudien nicht. Daher gab und gibt es keine Beweise für Ernährungsregeln, und es wird sie auch niemals geben.“ Genauso wenig hätten die zahlreichen Studien der vergangenen sechs Jahre den Nachweis erbracht, dass irgendein Nahrungsmittel krank oder gesund macht. „Ernährungsforschung gleicht einem Stochern im Nebel, einem Rätselraten oder gar manipulativer Meinungsmache auf wissenschaftlich niedrigem Niveau. Daher braucht kein gesunder Mensch Ernährungswissenschaft und noch weniger die daraus resultierenden Regeln“, resümiert Knop. Stattdessen empfiehlt er, beim Essen auf den eigenen Körper zu vertrauen: „Essen Sie nur dann, wenn Sie echten Hunger haben, und zwar nur das, was Ihnen schmeckt und gut bekommt.“





Die letzten sechs Jahre Ernährungsforschung hätten keinen wissenschaftlichen Fortschritt in punkto „gesunder Ernährung“ ergeben, sondern sie glichen eher der ernüchternden Erkenntnis von Goethes Faust: „Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“ Und diese Klugheit der Ernährungswissenschaften laute kurz gefasst: Nichts Genaues weiß man nicht. „Das liegt primär an den wissenschaftlich schwachen Beobachtungsstudien, auf die sich die Forschung berufen muss: diese Studien liefern nur statistische Zahlenspielereien ohne jegliche Beweiskraft“, so Knop (1).

Ernährungsforschung - staatlich geförderte Selbstbeschäftigung?


Die allgemeine Ernährungsforschung zur „Volksgesundheit“ wirke inzwischen wie ein aufgeblähtes System, dass sich im eigenem Studiensaft suhlt und mit „kalkulierter Ernährungspropaganda“ zu gesunden Lebensmitteln oder ungesunden Ernährungsgewohnheiten die Politik um den Finger wickelt. Das Ziel dieses sich-selbst-erhaltenden-Systems: weiterhin Abermillionen an staatlichen Förder- und Forschungsgeldern einzustreichen, damit die Ernährungswissenschaft die Ernährungswissenschaftler ernähren kann. „Die Bürger gehen dabei leider leer aus, denn einen praktischen Nutzen für den Ernährungsalltag gesunder Menschen liefert diese Forschung nicht“, erklärt Knop. Stattdessen werden dem Volk pseudowissenschaftliche Halbwahrheiten als Ernährungsdoktrin verkauft, deren Beweiskraft gegen Null tendiere. „Ernährungsforschung stellt sich der Öffentlichkeit mit erschreckend schlecht fundierten Ergebnissen dar, die einem naturwissenschaftlichen Standard nicht standhalten. Noch erschreckender, tatsächlich sogar beschämender ist die Tatsache, dass diese Studien nach dem statistischen Schema `weniger Störche = weniger Kinder´ dazu benutzt werden, um den Bürgern, Journalisten und Politikern die gängigen Ernährungsregeln als `wissenschaftlich fundiert´ zu präsentieren“, so Knop.
Ernährungskampagnen: kosten viel, bringen nichts!

Daher müsse man mutmaßen, die Geld-gebenden Politiker werden bewusst unzureichend informiert, denn sie investieren stets neue Fördergelder in offenkundig erfolglose Aufklärungskampagnen. „Ob Studienförderung zur Erforschung gesundheitlicher Effekte von Nahrungsmitteln oder Kampagnen zur gesunden Ernährung und zur Prävention von Übergewicht, alle diese Projekte haben eines gemeinsam: Sie bringen nichts, aber kosten viel.“ (2) Das Paradoxe daran sei: Der fehlende Nutzennachweis von Studien & Kampagnen ist inzwischen gut bekannt, jedoch traue sich anscheinend niemand Klartext zu reden und den allgegenwärtigen Ernährungspopulismus öffentlich zu kritisieren. Daher sei als erster Schritt in die richtige Richtung die „kleine Anfrage“ von Bündnis90/Die Grünen an die Bundesregierung begrüßenswert, in der die Wirksamkeit des nationalen Aktionsplans „IN FORM“ zur Reduktion von Übergewicht bei Kindern in Frage gestellt wird. „Die Antwort von Staatssekretär Dr. Müller liest sich erwartungsgemäß wie ein politisches Phrasendresching auf Höchstniveau: Wir sorgen für Transparenz und Information; wir schaffen Strukturen zur Förderung eines gesunden Lebensstils; hier wird gesundes Genießen leicht gemacht; es ist uns gelungen, einheitliche Botschaften zu formulieren. Das sind nicht mehr als hohle Phrasen - aber was soll Müller auch sagen, wenn er mit leeren Händen da steht. Denn IN FORM hat keine echten Erfolge zu vermelden, geschweige sind diese offiziell dokumentiert“, vermutet Knop (A, B).

Quelle: apa (ots)

PDF-Buchleseproben:
(1)„Ernährungsbeobachtungsstudien - außer Hypothesen nichts gewesen“ - (2) „Infantile Esserziehungsprogramme“ - (3) „Volksverdummung Diäten“ 

(A, B): Kleine Anfrage Der Grünen / Antwort Staatssekretär Dr. Müller
(C): Ergebnisse der Online- und GfK-Umfrage „Kennen Sie Ihren echten Hunger?“
(D): Pressetext zur „Kommunikationssperre“ der DGE

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